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Fondueplausch in Samichlaus' Hüttli
Chlaushock vom 9. Dezember 2000
dh.- Jedes Jahr um die selbe Zeit kommt der Chlaus zu uns ins Dorf und besucht die Familien und Vereine
doch das kennt ihr ja alle schon!
Wieso nicht mal ganz anders
Wir besuchten mal den Chlaus bei sich daheim. Und zwar fing alles so an:
An einem späteren Samstagnachmittag im Dezember trafen sich die Turner bei der Garage von Az um Ihre mitgebrachten Rucksäcke mit Essen und Trinken zu füllen. Danach gings ab aufs Bähnli, das alle ins Morgenholz beförderte. Oben angekommen fasste jeder eine Fackel und mit dieser ging es weiter Richtung Restaurant Hirzli. Dort wartete schon der Vorstand auf die Turner, denn er hatte vorgehend noch ein Sitzung zu tätigen. Der Fackelzug macht einen Halt und ein Schmutzli verteilte heissen Glühwein. Als sich alle wieder gewärmt hatten, ging der Fackelzug weiter in den tiefen Wald Richtung Samichlaushütte (Forsthütte). Manche hielten den Fackelzug wohl für eine Olympische Disziplin, denn das Tempo war ziemlich zügig.
Schon bald tauchte rechts am Wegrand das Hüttli auf und die schweren Rucksäcke wurden entladen und ein riesiges Getränkebuffet entstand. Manch einer wunderte sich, wer denn das ganze trinken sollte. Unsere «Three Managers» wandelten sich nun zu den «Three Cooks» und zauberten ein feines Fondue hervor. Reto schwang gekonnt das Brotmesser und Wädi befreite Ihn wieder von den Brotstücken. Bald wurde es gesellig und der Magen füllte sich mit der feinen Käsemasse. Damit die nicht zum Klumpen wurde, musste natürlich immer wieder mal mit einem Gläschen Weissen angestossen werden. Bald herrschte eine super Stimmung in der Hütte und es wurde immer gemütlicher. Doch plötzlich wurden wir durch ein knatterndes Geräusch aus dem Hüttli gelockt. Und siehe da, der Samichlaus und sein Schmutzli auf einem vierräderigen Töff brauste um die Hütte. Mit einem Ruck hielt er an und begrüsste uns mit mächtiger Stimme. Wir begleiteten ihn wieder in die Hütte hinein. Drinnen zog er sein grosses allwissendes Buch hervor und zitierte dann einen um den anderen zu sich nach vorne. Er erinnerte an Momente aus dem vergangenen Jahr und hatte für jeden dann noch etwas in seinem Sack. Verteilt würden nicht etwa Nüssli und Mandarinen sondern Skistöcke und andere Erinnerungsgegenstände. Doch wir wollen ja nicht ins Detail gehen? Es wurde viel gelacht und zum Teil gab es auch rote Köpfe. Einige gab es auch, die sogar zweimal hervortreten durften (mussten).
Der Chlaus verliess uns dann wieder und auf einmal kamen dann Peacely und Hans Schlittler ins Hüttli? Der Abend wurde immer später und es wurden immer illustere Gestalten gesehen. Man munkelt, dass sogar Karel Gott uns mit einem Besuch begehrte. Und dann kamen plötzlich noch die hohen Herren der Landsgemeinde zu uns. Sie liessen es sich nicht nehmen, eine kleine Landsgemeinde in unserem Kreise durchzuführen. Die Traktandenliste beinhaltete die Festlegung des Datums des nächsten Chlausabends und die Bestimmung der Personen, die diesen durchzuführen hätten. «Offizielle» Kandidaten waren die IKP und NNIP. Aus der Runde stellten sich noch Dani B. und Pascal A. Diese mochten sich aber nicht gegen die Vorgeschlagenen durchzusetzen. Nach einer spannenden Abstimmung war nun das Resultat bekannt: Die Organisatoren des nächsten Chlaushocks sind die Mitglieder der IKP, Marco und Markus. Man munkelt aber, es gäbe noch mehr Mitglieder, aber von Offizieller Seite konnte man nichts erfahren?
Danach ging es noch weiter mit guter Stimmung und es wurde viel zu schnell schon Zeit, um auf das Bähnli zu gehen. Einige blieben noch und fanden dann später zu Fuss den Heimweg und ein paar Unentwegte blieben sogar oben und machten es sich auf dem Fussboden gemütlich.
Zum Schluss bleiben noch zwei Sachen zu sagen: Zum einen ein riesiges Dankeschön den «Three Managers» zur Organisation des wirklich gelungenen Chlaushocks und zum zweiten den Mitgliedern der IKP für die Organisation des nächsten Hocks toi toi toi.
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