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Klaushock in Zweierkolonne

Samstag, 11. Dezember 2004

rh.- Samstag, 11. Dezember 2004, 17.45 Uhr. Die PGS – Partei Geladener Schützen – lädt zum alljährlichen Klaushock des Turnvereins Niederurnen ein. Ein pünktliches Erscheinen wird gewünscht. Die Aktivmitglieder des TVN's besammeln sich zur rechten Zeit, von den beiden Organisatoren, Randy Andy und Shandy Sam jedoch keine Spur. Kurz vor 18.00 Uhr drei laute Knaller, die im ganzen Dorf zu hören sind. Der Klaushock ist offiziell eröffnet! Wenige Sekunden später stehen die Mitglieder der PGS vor uns. Eine kurze Begrüssung folgt und dann heisst es Abmarsch in Zweierkolonne, der Vereinsfahne hinterher.

Nach einem kurzen Marsch durften wir in der Oenothek Stüssi den Apero entgegennehmen. Bei Lachsbroten und Weisswein fand die offizielle Begrüssung statt. Dass der Text des Turnerliedes abgegeben wurde, ist am Anfang nur als kleines Detail empfunden worden, sollte sich später aber noch als sehr nützlich herausstellen. Natürlich waren wir noch nicht am Ziel angekommen. Es hiess wieder, aufstellen in Zweierkolonne. Die drei jüngsten TVN Mitglieder erhielten eine Glocke, damit man uns besser hören konnte. Natürlich sollte man uns auch sehen, so wurden wir mit Fackeln ausgerüstet.

«Bewaffnet» mit Glocken, Fackeln, Samichlausmütze und dem Turnerlied, folgten wir der Vereinsfahne. Unsere Anführer marschierten mit uns durch das halbe Dorf und es wurde heftig spekuliert, wo unser Ziel sein wird. Dann, ein Anhaltspunkt. Wir marschieren auf das Restaurant Pub Schützengarten zu. In der Gartenwirtschaft des Pub's aufgestellt, singen wir als Dankeschön, an einen unserer Sponsoren, abermals das Turnerlied. Doch wir sind immer noch nicht an unserem Ziel angekommen und wieder geht es in Zweierkolonne weiter. Nur wenige hundert Meter weiter des Rätsels Lösung. Wir habens geschafft.

Das Restaurant Ochsen in Niederurnen entpupt sich als «Parteilokal» der PGS. Die hungrigen Mäuler müssen nicht lange warten bis das Nachtessen serviert wird. Salat, SchniPo und Kaffee. Zwischendurch immer wieder eine kleine Darbietung. So kommt zu späterer Stunde auch der Samichlaus vorbei. Er weiss einiges zu berichten ...

Zum Schluss dürfen sich die beiden Organisatoren zu den Schmutzlis nach vorne um ihre Belohnung abzuholen ...

Das Programm ist aber noch längst nicht fertig. Die PGS hat sich einiges ausgedacht, um ihre Parteikameraden bei Laune zu halten. Nicht einmal ein Besuch in der Bar liegt drin, geht es schon wieder weiter. Als nächster Höhepunkt warten schon Femme Fatal vor der Türe. Mit ihren lockeren Sprüchen und den gesanglichen Darbietungen bringen sie die Stimmung zum kochen. Als Gegenleistung singen natürlich auch wir den Damen etwas vor, das Turnerlied, schon fast auswendig.

Schon wurde es Zeit für die Landsgemeinde, an der die nächsten Organisatoren von den Mitgliedern gewählt werden. Für die Organisation des Klaushocks 2005 stellten sich wiederum zwei Parteien, fast freiwillig, zur Wahl. Die PEP (Partei ehemaliger Präsidenten) und die PTB (Partei Turnender Brüder). Mit absolutem Mehr wurde die PTB gewählt, was eine Ersatzwahl des Landammens mit sich zog. Wädi Schmid konnte für dieses Amt gewonnen werden. Nach dem reichhaltigen Programm, das uns die PGS geboten hat, klang der Klaushock von der Ochsenbar übers Pub langsam aus.

An dieser Stelle möchten wir der PGS (Sämi Steinmann und Andy Berger) recht herzlich bedanken und wünschen der PTB (Reto Thoma, Silvan Thoma und Jürg Thoma) viel Erfolg bei der Organisation des Klaushocks 2005. Auch möchten wir den zahlreichen Sponsoren dieses Anlasses und dem Restaurant Ochsen für die Gastfreundschaft danken.