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Kantonales Jugendturnfest 2010
Sonntag, 30. Mai 2010, Schwanden
ths.- Niemand hat wohl am Sonntagmorgen um 6 Uhr daran geglaubt, dass das Jugendturnfest bei diesem strömenden Regen und den schlechten Prognosen stattfinden würde. Doch «Regio-Info 1600» liess zur Überraschung aller Anrufenden etwas anderes verlauten: «Das GLTV-Jugendturnfest findet statt»!
Die 30 Knaben besammelten sich pünktlich und wetterfest eingepackt beim Bahnhof Niederurnen. Nach 20-minütiger Fahrt im praktisch leeren Zug traf die bunte Schar auf dem Festgelände in Schwanden ein und die letzten freien Tische im Festzelt wurden sogleich als Materialdepot in Beschlag genommen.
Es folgte die Aufteilung in die sechs Gruppen und das Einlaufen für den bevorstehenden dreiteiligen Vereinswettkampf. Die Bedingungen waren ziemlich garstig – aber für sämtliche Teilnehmer gleich. So klappte vor allem der Rugbylauf auf der durchnässten Wiese mit dem tropfenden Ball klar schlechter als beim Training in der trockenen Halle. Das Gleiche galt für das Team-Hochsprung-8. Bei den Disziplinen Unihockey-Parcour, Ballwurf und Pendelstafette hatte das schlechte Wetter weniger grossen Einfluss.
Jeder versuchte trotzdem, bei allen Wettkampfteilen das Maximum herauszuholen und so darf sich das Vereinsergebnis sehen lassen: In beiden Kategorien – bei der Oberstufe und bei der Unterstufe – belegten die beiden besten Gruppen der Jugi Niederurnen den dritten Platz von je 17 Gruppen. Doch auch die anderen vier Niederurner Teams haben eine gute Leistung gezeigt und sich bei diesem üblen Wetter tapfer geschlagen.
Infolge der wetterbedingten Absage der Hindernis-Américaine stand nach dem Mittag nur noch die Ausmarchung um den schnellsten Glarner Jugendriegler auf dem Programm. Neben einigen knappen Entscheidungen zu Ungunsten der Niederurner schaffte es Fabrizio Baer im Jahrgang 2000 als Erster über die Ziellinie und sorgte dadurch auch in diesem Wettkampf für eine Medaille.
Resultatemässig also ein sehr erfolgreicher Tag für die Jugi Niederurnen. Ein Dankeschön und ein Kompliment für das Ausharren gehen an alle Teilnehmer, die fünf Betreuer und natürlich auch an die beiden Wettkampfhelfer, die zwar vor Ort waren, jedoch wegen der Absage der Américaine nicht zum Einsatz gekommen sind.
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